Mai
24
2009
1

10 Tage Neuseeland

Vom Donnerstag den 07.05.2009  bis zum 17.05.2009 war ich mit Martin in Neuseeland. Martin hat seine Zeit hier seine 6 Monate Australien rumgebracht und nimmt sich den letzten Monat Urlaub in Neuseeland vor. Ich hatte das Glück von der Sydney Uni 2 Wochen Urlaub zu bekommen, der mir eigentlich garnicht zustehen würde – aber die Abteilungsoberen sind nett und haben mir Freizeit eingeräumt.

Ich kam in der Nacht zum Freitag in Neuseeland an und ein billiges Bett in einem billigen Hostel war für mich bereits vorbereitet. Wer allgemein billig wohnen will nimmt sich ein 8 Bettzimmer – gewöhnungsbedürftig, aber für 8 Euro / Nacht die beste Wahl.

Berge im Hintergrund vom Lake Tekapo

Berge im Hintergrund vom Lake Tekapo

Mit dem Mietwagen ging es für uns in den 10 Tagen in jeden größeren Ort der Südinsel wobei wir über 2000km gemacht haben.
Auf unserer Reise sind wir jeden Abend in einem anderen Hostel untergekommen und:

Wasserfall im Milford Sound Fjord

Wasserfall im Milford Sound Fjord

Haben Pinguine, Robben, Seelöwen gesehen, einen Deutschen kennengelertn der seit 7 Tagen komplett isoliert in der Wildnis lebt. Wir haben Schafe umgetrieben und Whisky durch die Nase getrunken – in glasklarem und 1°C kaltem Wasser gestanden bis die Füsse blau waren. Sind an Durchfall erkrankt und haben jedes noch so ekelhafte Tankstellen Klo gesehen. Haben Karten geschrieben damit Leute in Deutschland uns nicht vergessen, waren am südlichen Punkt der Welt der nicht in der Antarkis liegt. Haben Kea’s (fast) gestreichelt und bei eisigen Temperaturen gezeltet. Haben über verschneite Serpentienen die Berge erklommen und mit dem Boot die Fjorde des Landes. Haben Urwald, Steppe, Bergketten und Wetlands gesehen. Gegen Schotten im Trivial Persuit verloren und gegen Iren gewonnen. Waren 10 Meter unter Wasser und konnten exotische Tiere erleben.

Alles in allem also ein sehr schöner Trip.

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Aug
28
2008
32

Beschwerde bei Kabel Deutschland bringt eine 50 Euro Gutschrift

Am 29.04.2008 habe ich mich bei Kabel Deutschland angemeldet. Aus der Produktvielfalt von Kabel Deutschland wählte ich die Kabel Internet Flat Deluxe.
Produktleistungen: 26MBit/s, kein Telefonanschluss – Preis: 25,90 Euro/Monat.
Das Produkt mit 2Mbit/s und Telefonanschluss für 14,90 Euro/Monat fand ich zu langsam.

Pünktlich zum 01.05.2008, also 2 Tage nach meiner Anmeldung, bringt Kabel Deutschland eine komplett neue Produktpalette heraus, attraktivstes Produkt hier: Internet & Phone – Paket Comfort mit 20MBit/s und Telefonflaterate für 24,90 Euro/Monat.

Hier findet Ihr die Antwort von Kabel Deutschland

Hier findet Ihr die Antwort von Kabel Deutschland

Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich mich für eine Internet- und Telefonflatrate entschieden und 20MBit/s sind für mich absolut ausreichend.
Darum gedachte ich, in den 20Mbit/s-Tarif oder das Paket “Classic” (14,90 Euro/Monat) zu wechseln. Ich kontaktierte die Hotline und erklärte, dass die 26 MBit/s bei mir nicht erreicht würden und ich für nichts bezahlen will was ich nicht bekomme.

Die Frau von der Kabel Deutschland Hotline forderte mich zu einen Speedtest auf der Kabel Deutschland Homepage auf. Danach schrieb ich eine kurze Mail an Kabel Deutschland mit den Werten und einer minimalen Beschreibung des Problems. Am 10.08.2008 kam dann endlich eine Antwort in schriftlicher Form in der mir eine Gutschrift von über 50 Euro auf mein Kundenkonto bestätigt wird.

50 Euro sind jedenfalls schon mal 2 Monate gratis.

Jan
31
2008
4

Mein Ticket aus dem Höllenloch *

Ein geiles Gefühl im Bauch zu haben ist immer schön. Sei es durch Essen, durch hübsche Mädels oder durch eine “nigel-nagel-neue Wohnung.”

Gallery: Neue Wohnung in der Ahlbecker Straße

Gallery: Neue Wohnung in der Ahlbecker Straße

Als ich bei Alexandra eingezogen bin, habe ich ihr versprochen maximal 2 Wochen bei ihr zu wohnen. Jetzt sind 8 Wochen rum und ich habe endlich eine neue Wohnung gefunden. Untätigkeit kann ich mir bei der Wohnungssuche absolut nicht vorwerfen lassen, denn ich habe mindestens 10 verschiedene Wohnungen angeguckt.

Kriterien für die Wohnung: ~ 45qm Wohnfläche, 1-2 Zimmer, maximal 400 Euro Warmmiete.
Mit den anderen Fixkosten wie: Gas: 20 Euro, Strom: 30 Euro, DSL-Internet: 25 Euro und Handykosten von ~50 Euro
–> kommt man auf die stolz Summe von ~ 525 Euro/Monat. Für einen Studenten nicht gerade wenig!

Aber nach einigen Ablehnungen aufgrund des niedrigen Einkommens von ~1.150 Euro/Monat  habe ich dennoch meine Traumwohnung in der Ahlbecker Straße, direkt am S-Bahnhof Prenzlauer Allee,  gefunden.

* …ist doch nur Spaß kleine Alex!

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Jan
24
2006
0

Ein Jahr Berlin: Der Rückblick

Man mag es kaum glauben, ein ganzes Jahr! Am 18. Januar 2005 habe ich meine Sachen in einen großen Anhänger gepackt und habe mich auf den Weg ins 400 Kilometer entfernte Berlin gemacht.
Die Höhen und Tiefen meines ersten Jahres – ohne den Rockzipfel von Mama und den Gürtel von Papa möchte ich hier noch einmal Revue passieren lassen!

  • Wer sich zu lange am gleichen Fleck aufhält ist ein Spießer

1 Jahr, 3 Umzüge = Normal?! Also für meine Verhältnisse schon!

1. Wohnhaft – Leipziger Straße 117 – Bezirk: Mitte

Trüber Blick auf mein erstes Zimmer in Berlin

Am 18. Januar bin ich in direkter Nähe zum Potsdamer Platz bei Michael X. eingezogen, einem 22-jährigen Krankenpfleger in der Charité.
Tolle Wohnlage mit 2 Zimmern (insgesamt 31qm) für 300 Euro all inclusive! Preis unschlagbar, Mitbewohner schlagbar.
Als Wessi oder “Neuossi” hat man so seine Vorstellungen von der Ostbevölkerung: Faul, dreckig, nie ‘ne Mark in der Tasche und diese Sprache, pfui! Michael war da anders. Zugewiesen wurde mir die Hälfte des Kühlschranks, ein Teil des Badschranks und 2 Haken an der Gardrobe. Der Putzplan wurde mir gleich am 18. Januar abends überreicht, Sonntags – im Wechsel – Bad- und Küchenreinigung, also doch typisch Ossi – pfui! 3 Monate ging das auch ganz gut so, doch Michael ergreift der Neid: “Sönke pennt so lange, nach dem Kochen ist nix sauber, da sind Haare im Waschbecken, blablabla – ich bin doch nicht mit ‘nem Mädchen zusammen gezogen?!”
Nach 4 Monaten habe ich dann meine Sachen gepackt und bin ausgezogen – meine erste lobenswerte Entscheidung in Berlin!

10 WG’s angeschaut, nur 2 brauchbare entdeckt – Saskia lässt mich bei sich einziehen.

Nachdem ich meinen Eltern vom bevorstehenden Umzug erzählte habe waren Herr und Frau “gutbürgerlich” echt entsetzt: “4 Monate und schon wieder umziehen?  Die Möbel machen das nicht mehr mit! Woran hats mit Michael gelegen?! Quack, Quack, Quack.”
Der Umzug stand in 4 Tagen an und Sönke (Spitzname: “Kein Problem”) hatte 2 Umzugshelfer aufgetan und war guter Dinge das schon schaukeln zu können. Leider entpuppte sich so ein Umzug als umfangreicheres Unternehmen als gedacht und deshalb darf ich mir von meinem Vater noch heute anhören: “Und du wolltest in der U-Bahn umziehen. Wenn wir nicht gekommen wären….” Danke Mama und Papa

Küchenansicht der zweiten Wohnung in der Berliner Straße

Wohnhaft – Berliner Straße 70 – Bezirk: Prenzlauer Berg

Angekommen bei Saskia (27qm = 300 Euro all inclusive) wurde mir klar, wie eine WG auch aussehen kann: Lockerer Umgang mit dem Kühlschrank, teilen der Nahrungsmittel und ein total relaxtes Klima.
Als “Danke das ich hier wohnen darf”-Geschenk lud ich Saskia auf die Echo-After-Show-Party ein. Die Zeit mit Saskia verflog schnell und in dieser Zeit bekam ich in Berlin meinen ersten Job, den ich auch jetzt noch Verfolge. Richtig Ruhe hatte ich in meinen 5 Monaten Aufenthalt als Saskia sich für 2 Monaten nach New-Orleans absetzte. Leider wurde diese WG am 1. November aufgelöst und die Miete steig zu der Zeit um 100 Euro und das ware einfach zu teuer für dieses Objekt.

Wohnhaft – Danziger Straße – Bezirk: Prenzlauer Berg
(Aus Gründen einiger Außenstände bei Saskia kann ich leider hier die Hausnummer nicht schreiben Sorry Saskia)

Ich bin wieder umgezogen – aber ohne die Hilfe von Mama und Papa! Der Prenzlauer Berg ist ein wunderschöner Stadtteil und deshalb konnte ich mir keine nichts anderes vorstellen als dort zu bleiben. Jetzt wohne ich mit Dana zusammen (siehe unten), sie studiert Japanologie, was ich eher für ein Alibi-Studium halte! In der Danziger Straße bewohne ich das schönste Zimmer mit der besten Mitbewohnerin…bis jetzt. Die

se war auch die erste Wohnung, wo ich vieles selbst mit eingebracht habe, also Küchen-Möbel und Bad-Armaturen.
Dana nimmt mich oft mit auf Parties, die leider manchmal sehr eigenwillig sind, sprich Gothic-Parties in alten Schlachtereien und spießigste WG-Parties.
Die Miete hält sich wie bei allen anderen Wohnungen bei 300 Euro und das soll auch so bleiben

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